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Einführung

 

Sehr geehrte Damen und Herren

 

unsere Welt steht vor vielen existentiellen Herausforderungen. Der globale Klimawandel ist eine der größten davon. Unser Umgang damit wird das Leben zukünftiger Generationen entscheidend prägen. Die Folgen sozialer Ungleichgewichte und unzureichender Zukunftsperspektiven, die für viele junge Menschen weltweit Alltag sind, betreffen Deutschland bereits heute ganz konkret. Das GREENLIGHT-Symposium will deshalb eine Plattform bieten, um sich mit Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über die Energiewende auszutauschen. Gleichzeitig soll die studentische Initiative GREENLIGHT für Marokko vorgestellt werden, welche die Themen "Nachhaltigkeit" und "Hilfe zur Selbsthilfe" miteinander verbindet.

Im Impulsvortrag von Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Lieber, Rektor der Hochschule Offenburg, werden die besondere gesellschaftliche Verantwortung der Ingenieure für einen effizienten Umgang mit unseren Ressourcen beleuchtet sowie der Grundgedanke und die Ziele der gemeinsam mit der Madame-Ilsa-Foundation gUG gegründeten Initiative GREENLIGHT für Marokko als organisatorischer Rahmen für studentische Projekte der Hochschule Offenburg vorgestellt.

In ihrer Keynote stellen Herr Badr Ikken, Generaldirektor der marokkanischen Forschungsgesellschaft IRESEN, und Prof. Ph.D. Ahmed Ihlal (Ibn Zohr University Agadir) aktuelle Forschungen, innovative Konzepte und Umsetzungen einer nachhaltigen Energiepolitik in Marokko sowie die Potenziale, Chancen und Risiken für Unternehmen aus Baden-Württemberg im Maghreb vor.

Außerdem werden neue genossenschaftliche Konzepte zur Energieversorgung und das intelligente Smart Home, das eigenständig im Netzverbund der Energie agiert, sowie die Digitalisierung der Energiewirtschaft als Voraussetzungen für eine erfolgreiche Energiewende präsentiert. Beiträge zur Energiespeicherung, solarthermische Konzepte mit Aspekten der Sektorkopplung sowie praktische Umsetzungen als Internet-of-Things Lösungen zeigen die Potenziale einer intelligenten Energiewende auf.

In einer abschließenden Podiumsdiskussion, werden die Referenten mit Herrn Franz Untersteller, MdL und Minister für Klima, Umwelt und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, diskutieren, wie die Energiewende gestaltet und entsprechende Zukunftsperspektiven geschaffen werden können.

Ergänzend zu den Vorträgen präsentieren Studierende und Unternehmen innovative Konzepte und Lösungen im GREENLIGHT-Village. Experten aus Wirtschaft, Politik und Forschung und die Studierenden aus beiden Ländern freuen sich dort auf einen intensiven Austausch mit den Besuchern und stehen für Fragen zur Verfügung.

Die Programmbeiträge des Symposiums zeigen, dass Baden-Württemberg ein technologiestarkes Land ist und Potenzial hat, die Energiewende auch außerhalb Deutschlands, voranzutreiben. Profitieren Sie von der "Energie" und Expertise unserer Referenten, informieren Sie sich über neue Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Energieerzeugung und effizienter Nutzung, dem Einfluss des Internet-of-Things, Big Data, Streaming und Digitalisierung für innovatives Energiemanagement - lassen Sie sich inspirieren und diskutieren Sie mit.

Wir freuen uns auf das erste GREENLIGHT Symposium mit Ihnen.

Herzliche Grüße

Prof. Dr. rer. nat. Michael Schmidt, Hochschule Offenburg

Dr.-Ing. Karl-Heinz Sternemann, Madame-Ilsa-Foundation gemeinnützige UG 

 

 

Es freut uns sehr, dass Frau Brigitte Zypries - langjährige Bundesministerin, der Botschafter des Königreichs Marokko S. E. Herr Dr. Omar Zniber und Herr Franz Untersteller, MdL und Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg die Schirmherr­schaft für das Symposium übernommen haben - herzlichen Dank.

"Widmet Euch nicht nur den sicheren Projekten, sondern stellt Euch auch den großen Herausforderungen".

Dieser Idee von Warren Buffett folgend, will die unter dem Dach der Madame-Ilsa-Foundation gUG gegründete studentische Initiative GREENLIGHT für Marokko Hilfe zur Selbsthilfe leisten und somit dazu beitragen, dass sich die Menschen in Marokko in Zukunft selbst versorgen und ihr Land positiv beeinflussen können.

Marokko hat einen hohen Bedarf an erschwinglicher Energie, verbesserter Ausbildung sowie neuen und zukunftsträchtigen Jobs.

Fakten zu Marokko: 

  • Bislang werden noch über 95 % der Energie v.a. in Form von Öl und Gas importiert.

  • Noch immer fehlt vielen Menschen der erschwingliche Zugang zu Licht und Energie.

  • Eine Kilowattstunde kostet ca. 0,13 Euro bei einem durchschnittlichen monatlichen Einkommen von 250 Euro - das entspricht einem kWh-Preis von 3,70 Euro in Deutschland.

  • Zuwachs des Energiebedarfes ca. 8 % pro Jahr.

  • BIP je Einwohner 8.003 US$ (+4,6 %), Vergleich Deutschland: 41.902 US$ (+0,27 %) in 2016.

  • Bevölkerung ca. 35 Mio. Menschen, davon ca. 28 % unter 15 Jahre, Jugendarbeitslosenquote 19,3 % (2015).

  • Import aus Deutschland ca. 2,2 Mrd. US$, Export nach Deutschland ca. 570 Mio. US$.